Projektbericht: Der Rubikon ist überschritten

Radio FRO – Freier Rundfunk Oberösterreich GmbH

Der Rublikon ist überschritten, das von Radio FRO 2016/2017 im Rahmen des KUPF-Innovationstopfes 2016 umgesetzt wurde.

 

Soll heißen, es reicht! Es ist Zeit, dass das FROzine seine redaktionelle Arbeit als relevantes Lokalmedium sichtbarer macht. Die Zeiten werden härter und die Auseinandersetzung mit Politik immer wichtiger, besonders im Journalismus.
Im Herbst 2016/Winter 2017 (Oktober – März) werden Weiterbildungen angeboten für Redaktionsmitglieder, die Interesse haben sich sehr gezielt auf die Gestaltung und Moderation von öffentlichen Diskussionsveranstaltungen vorzubereiten. Weiterlesen

Projektbericht: Path Out

Path Out (ursprünglich: Karim’s Path – Escape from Hama) ist ein im japanischen JRPG-Stil gehaltenes Adventure-Spiel, das sich ästhetisch und dramaturgisch den üblichen klischeehaften Darstellungen von Flucht und Migration widersetzt. Stattdessen bedient es sich der visuellen Kultur japanischer Spieleklassiker, die den Spielern normalerweise nicht mit politischen Themen konfrontieren. In der knappen Stunde Spielzeit erfährt man, wie der junge Syrer Abdullah Karam den Beginn des Syrischen Bürgerkriegs erlebte und wie er 2014 zur Flucht in die Türkei gezwungen wurde. Weiterlesen

Projektbericht: Aus!!! Es reicht!

Direktes zusammenkommen im realen Raum ist für die Weiterentwicklung des Feminismus eine existenzielle Notwendigkeit. Nur in offenen Treffen können die Fragestellungen zeitgenössischer Herausforderungen des Feminismus behandelt werden.
In Zeiten von Flucht vor Kriegen, von steigendem Rechtsruck und geschürten Ängsten erleben wir wie Männer im Namen der “Krise” die Demokratie demontieren. Historisch wurde in Krisenzeiten immer von Frauen verlangt, ihre Freiheiten zurückschrauben und nun spüren wir wieder eine Renaissance dieser konservativen Rollenbilder. Weiterlesen

Projektbericht: WELLENREITEN ~ Vom Skadarsee zum Wolfgangsee

Wir haben heuer unsere FreundInnen von Radio Skadar aus Montenegro eingeladen, um mit uns zehn Sendungen aus dem öffentlichen Raum rund um den Wolfgangsee zu gestalten.

Mithilfe einer mobilen Infrastruktur wurden unter anderem ein „Traunerl“, eine Seepromenade, ein Flüchtlings-haus, ein SeniorInnenheim, ein Feriencamp und ein Musikpavillon am Seeufer zu einem temporären Sendestudio. Gestaltet wurden die Sendungen von einem mehrsprachigen, interkulturellen Redaktions-team. Sowohl die SendungsmacherInnen aus der Region als auch die Gäste vom Balkan waren eingeladen, sich mit ihren Gesprächspartnern – Urlaubern, Flüchtlingen und Einheimischen – Gedanken über Grenzen zu machen. Ziel des Projektes war eine breite und inhaltlich vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Thema „Grenzen“ sowie die Vermittlung von Werten wie Gastfreundschaft, internationaler Begegnung und europäischer Solidarität. Weiterlesen